Jons Nachlese
Sonntag, 4. Dezember 2005
Das Prinzip Grausamkeit - Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden

Zitat: >Welzer hat unter anderem den Vormarsch eines deutschen Polizeibataillons im Sommer 1941 durch die Ukraine untersucht, um herauszufinden, wie aus normalen Menschen Mörder werden. Er analysiert die Arbeit der Soldaten: Razzien auf Juden und Bolschewiken; Einrichtung von Sammelplätzen; dann Abtransport zur Erschießung. Erst ist das Morden noch ungewohnt, mehr und mehr aber wird es zur Routine - mit Millionen Opfern.
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Der Weg zum Massenmord beginnt Welzer zufolge allerdings schon lange bevor der erste Mensch getötet wird.
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Eine langsame Gewöhnung an die Ausgrenzung und schließlich die Bekämpfung von Menschengruppen ist ein Element des Massenmordes. Ein anderes ist, dass die Täter ihr Handeln moralisch rechtfertigen. "Sie reklamieren für sich, dass sie, obwohl sie getötet haben, eigentlich noch moralisch handelnde Menschen geblieben sind", sagt Welzer. "Sie empfinden sich selber nicht als Mörder."
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Doch die Bestien können ganz normale Menschen sein.
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So wie vor 60 Jahren in Nürnberg leugnen auch heute in Den Haag die meisten Täter ihre Schuld oder erkennen das Gericht nicht an.< Quelle: Frontal21 ZDF
Reklame: Das Buch zum Thema
In der Ruhe liegt die Kraft: Neijia, Taijiquan, Qigong und Wushu zum Anschauen

Meister Zhang Youquan
demonstriert chinna und
Form-Anwendungen

Ausschnitt:
Meisterin Yue
Chen-Stil
Welcher Sex-Typ bin ich? - Ein Test nur für Frauen
Welcher Sex-Typ bin ich? - Ein Test nur für Frauen
Ergebnisse bitte zur tiefergehenden Auswertung nicht an mich mailen ;-)
Leselinks: Schönheitswahn & Körperkult
Schönheitswahn unter Jugendlichen
Porträt: Koalition gegen den Schönheitswahn
2004 war das Jahr, in dem Schönheitsoperationen das Fernsehen eroberten, in Form einer geballten Ladung Reality-Formate à la USA. Und die Zielgruppe – in der Mehrzahl jugendlichen Alters - schaute zu. Mit einer prickelnden Mischung aus leichtem Grusel und unterschwelliger Faszination nahmen sie teil, wie nette Jungs mit etwas zu großen Nasen versuchten sich in Brad Pitt verwandeln zu lassen und gestandene Geschäftsfrauen sich mit etwas Geschnipsel hier und da "feminisieren" ließen. Sie sahen zu, wenn sich blutjunge Frauen vor laufender Kamera unters Messer legten. Die Schönheits-Operations-Schwemme im Fernsehen suggerierte der pubertär angesiedelten Zielgruppe: "Durch eine Schönheitsoperation kann ich aussehen wie ein Superstar, als hässliches Entlein werde ich so zum schönen Schwan". Hier kann man diesen Artikel weiterlesen...
Schönheitsoperationen: Persönlichkeit ist keine Frage der Chirurgie...
"Schön sind immer nur die anderen!"
Die Sklaverei der Schönheitsideale
Psychotipps von Dr. Doris Wolf
Manifest
1 Wir sagen es laut: Wir sind hässlich, und wir sind viele.
2 Es ist ein Unrecht, dass die Welt von der Schönheit regiert wird. Wir erkennen diese Ordnung der Dinge für uns nicht länger an.
3 Wir befreien uns deshalb von falschen Versprechungen und der heimlichen Hoffnung, eines Tages selbst schöner zu werden.
4 Jeder, der sich hässlich fühlt – aus welchen Gründen auch immer –, kann Clubmitglied werden. Die Mitgliedschaft gilt ein Leben lang.
5 Wir unterstützen das Anliegen der Hässlichen nach Kräften. Alle Schönen sind eingeladen, sich mit uns für ein Leben jenseits der Oberfläche zu engagieren
6 Wir stecken die Energie in etwas, das uns am Herzen liegt. Hässlichkeit dient uns nicht mehr als Ausrede für ein ungelebtes Leben.
7 Wir wissen: Niemand ist für jeden hässlich! Quelle: Club der Hässlichen
Reklame ;-)
Leselink: Beautycheck - Ursachen und Folgen von Attraktivität

Die überoptimale schöne Frau:
Ein gemorphtes Ideal
Zitat: >Schönheit fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden. Wir alle können sagen, ob ein bestimmtes Gesicht schön ist oder nicht. Aber wir tun uns schwer, wenn wir unser Urteil begründen sollen.
In der vorliegenden Arbeit untersuchten wir, was Gesichter attraktiv macht und welche sozialen Konsequenzen Attraktivität nach sich zieht. Dazu überprüften wir in insgesamt sieben Teiluntersuchungen mit einer für die Gesamtbevölkerung repräsentativen Stichprobe von ca. 500 Versuchspersonen mehrere Hypothesen zur Attraktivität. Dies sind die Durchschnittshypothese (Langlois & Roggman, 1990: "durchschnittliche Gesichter sind am attraktivsten"), der Einfluss der Symmetrie (Thornhill & Gangestad, 1993: "Symmetrie macht attraktiv") und die Theorie der Merkmalsausprägungen (Cunningham, 1986: "Reifezeichen gepaart mit Merkmalen des Kindchenschemas machen attraktiv"). Darüber hinaus wurde untersucht, welchen Zusammenhang es zwischen Attraktivität und bestimmten Eigenschaftszuschreibungen gibt (Berscheid, 1972: "Was schön ist, ist auch gut").
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Schließlich ergaben die Ergebnisse der Untersuchung zur sozialen Wahrnehmung von Gesichtern, dass es ein ausgeprägtes Attraktivitätsstereotyp gibt: Je attraktiver die präsentierten Gesichter waren, desto erfolgreicher, zufriedener, sympathischer, intelligenter, geselliger, aufregender, kreativer und fleißiger wurden die Personen eingeschätzt. Dies zeigt, welche weitreichenden sozialen Folgen Attraktivität nach sich ziehen kann. Zusätzlich erstellten wir auf der Grundlage dieser Ergebnisse mit Hilfe einer speziellen Software dreidimensionale, animierte Kopfmodelle, die von Versuchspersonen hinsichtlich dieser Charaktereigenschaften als extrem eingeschätzt werden.
In unserer Untersuchung stellte sich heraus, dass die als am attraktivsten beurteilten Gesichter keine echten Gesichter waren, sondern von uns am Computer erzeugte. Diese virtuellen Gesichter zeichnen sich durch Merkmale aus, die für uns normale Menschen völlig unerreichbar sind. Indem uns aber die Medien solche perfekten Gesichter täglich vor Augen führen – man denke nur an die bis ins letzte Detail computertechnisch nachbearbeiteten Gesichter für Kosmetikwerbung, besteht die Gefahr, dass wir selbst zu Opfern unseres eigenen, völlig unrealistischen Schönheitsideals werden.
Hier geht´s zum Beautycheck der Psychologen der Universität Regensburg

("Sexy-Gesicht")
Leselinks: Heiß liebende Huri
Leselinks: Armut und Gesundheit in Deutschland
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Innerhalb der gesundheitspolitischen Diskussion in Deutschland spielt das Thema "Armut und Gesundheit" noch immer eine untergeordnete Rolle. Die Umstrukturierung des Gesundheitssystems beinhaltet u.a. eine Abkehr vom Solidarprinzip und eine Zunahme der Selbstbeteiligung der Patienten. Eine adäquate, medizinische Versorgung armer Menschen wird hierdurch erschwert und ist teilweise nicht mehr ausreichend möglich. Armut führt zunehmend zu Krankheit und Krankheit führt zunehmend zu Armut.
Angesichts dieser gesellschaftlichen Umstrukturierung ist es notwendig, die Gesundheitssituation sozial benachteiligter Menschen in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu bringen. Da die Bevölkerungsgruppen, die sich in Armut befinden, selten in der Lage sind sich miteinander zu solidarisieren und auf die Armutssituation hinzuweisen, ist in verstärktem Maße jeder verantwortungsbewusste Bürger aufgerufen, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und Fehlentwicklungen aufzuzeigen. Deshalb ist ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt des Vereins die Thematisierung und Problematisierung der schlechten Gesundheitssituation armer Menschen in Deutschland. Quelle: Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. Dennis Experiment Reicht das Arbeitslosengeld II für eine gesunde Ernährung? Hungern muss in Deutschland niemand. Aber können sich arme Menschen auch gesundes Essen leisten? Diese Frage hat sich unser Moderator Dennis Wilms gestellt und ein kleines Experiment durchgeführt. Als Beispiel dienen eine allein erziehende Mutter und ihr 10-jähriges Kind, die von staatlicher Unterstützung, dem Arbeitslosengeld II leben. |
Hier kann man diesen Artikel weiterlesen...
ARMUT IN DEUTSCHLAND![]()
"Armut ist keine Schande" sagte man früher. Kriege, Wirtschaftskrisen und Missernten führten dazu, dass viele Menschen hungerten, krank wurden oder obdachlos. Doch Armut ist nicht nur ein Phänomen vergangener Zeiten oder ein Problem der Entwicklungsländer. Armut betrifft uns noch heute - und das mitten in Deutschland. Hier kann man diesen Artikel weiterlesen...
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| >> bis ISDN | >> ab DSL | ||||
Wenn Du arm bist musst Du in Zukunft noch früher sterben !
Von Prof. Dr. Gerhard Trabert
Seit über 10 Jahren gibt es auch im deutschsprachigen Raum gesicherte Erkenntnisse zum Zusammenhang und zur gegenseitigen Einflussnahme von Armut und Gesundheit bzw. Krankheit. Immer noch wird diesem Kontext sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Fachöffentlichkeit zu wenig Beachtung geschenkt. Die Gesundheitsmodernisierungs-vorschläge von Regierung und Opposition führen zu einer weiteren Verschlechterung der Versorgungssituation sozial benachteiligter Menschen. Eine weitergehende Privatisierung im Gesundheitswesen, die Erhöhung von zu erbringenden Eigenleistungen und Zuzahlungen, die Streichung von bestimmten Leistungen belastet insbesondere sozial benachteiligte Menschen. Zudem führt der Sozialabbau, die Vorschläge hinsichtlich der Angleichung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld (sogenanntes Arbeitslosengeld 2) zu einer Zunahme von Armut. Sozial benachteiligte Menschen werden somit dreifach benachteiligt: Die bisherigen finanziellen Unterstützungen werden eingeschränkt und teilweise reduziert, die Ausgaben für die Behandlung von Krankheit erhöhen sich, die Behandlungsleistungen werden eingeschränkt. Die Armut wird in Deutschland zunehmen und somit auch die Erkrankungsquote sozial benachteiligter Menschen. Letztendlich wird auch die Sterblichkeit armer Menschen in unserer christlich humanistisch geprägten Gesellschaft zunehmen.
Fakten:
Bestimmte Bevölkerungsgruppen, die besonders von Armut betroffen sind, wie z. B.:
- Kinder zwischen 0 - 15 Jahren
- Alleinerziehende Elternteile (in der Regel Mütter)
- Familien mit mehr als 3 Kindern
- Arbeitslose Menschen
- Wohnungslose Menschen
- Ausländische Mitbürger
- in Zukunft verstärkt alte Menschen, chronisch Kranke und Behinderte
haben ein signifikant erhöhtes Erkrankungs- sowie Sterblichkeitsrisiko.
... Eine demokratisch-humanistisch ausgerichtete Gesellschaft wird sich daran messen lassen müssen, wie sie mit den schwächsten Gesellschaftsmitgliedern umgeht. Hier kann man diesen Artikel weiterlesen...
Armut und Gesundheit/Krankheit in Deutschland
Aufgrund unterschiedlichster Faktoren haben wir es mit einer veränderten gesellschaftlichen Situation zu tun. Ein Merkmal dieser Veränderungen ist eine deutliche Zunahme der Armut in Deutschland. Bundesgesundheitsministerin Fischer stellt fest: Armut ist leider kein Randproblem. Armut ist zu einem gesellschaftlichen Problem geworden. Daran ändert es nichts, daß sie oft verschwiegen oder verdrängt wird. Armut ist zu einem Lebensrisiko geworden, das inzwischen bis in die Mitte unserer Gesellschaft reicht. Hier kann man diesen Artikel weiterlesen...
Menschen: Die Frau, die einfach nur lebt: Anne Donath

Die Frau, die einfach nur lebt:
Anne Donath
Zitat: >Sie verzichtet freiwillig auf Vieles und hat dadurch viel gewonnen. Vor allem viel freie Zeit. Anne Donath lebt von 440 Euro im Monat. Sie bewohnt eine Blockhütte in einer Einfamilienhaussiedlung in einem oberschwäbischen Dorf. Drei Monate im Jahr arbeitet sie. Den Lohn teilt sie sich so ein, dass es für den Rest des Jahres reicht. Kein Telefon, kein Auto, kein Strom – die Errungenschaften der Moderne hat die Mutter dreier erwachsener Kinder nicht mehr nötig.
670 Euro sind das offizielle Existenzminimum in Deutschland. Anne Donath liegt deutlich darunter. Arm fühlt sie sich nicht.<
Bild- und Textquelle ARD
Freiwillig verarmt - Die Hütte im Einfamilienhaus-Viertel
Die Frau, die einfach nur lebt
Anne Donath - Leben ohne Technik
Wieviel Technik braucht der Mensch? - Rückschritt und Fortschritt im Dialog. Von Anne Donath
Glücklich auf 16 Quadratmetern - Das einfache Leben der Anne Donath

Anne Donaths Häuschen
Bildquelle: ZDF
Leselink: "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?" von Immanuel Kant
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Immanuel Kant
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern und schreckt gemeinhin von allen ferneren Versuchen ab.
Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar lieb gewonnen und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ. Satzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Mißbrauchs seiner Naturgaben, sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Wer sie auch abwürfe, würde dennoch auch über den schmalsten Graben einen nur unsicheren Sprung tun, weil er zu dergleichen freier Bewegung nicht gewöhnt ist. Daher gibt es nur Wenige, denen es gelungen ist, durch eigene Bearbeitung ihres Geistes sich aus der Unmündigkeit heraus zu wickeln und dennoch einen sicheren Gang zu tun.
Daß aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich. Denn da werden sich immer einige Selbstdenkende sogar unter den eingesetzten Vormündern des großen Haufens finden, welche, nachdem sie das Joch der Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den Geist einer vernünftigen Schätzung des eigenen Werts und des Berufs jedes Menschen selbst zu denken um sich verbreiten werden. Besonders ist hierbei: daß das Publikum, welches zuvor von ihnen unter dieses Joch gebracht worden, sie danach selbst zwingt darunter zu bleiben, wenn es von einigen seiner Vormünder, die selbst aller Aufklärung unfähig sind, dazu aufgewiegelt worden; so schädlich ist es Vorurteile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an denen selbst rächen, die oder deren Vorgänger ihre Urheber gewesen sind. Daher kann ein Publikum nur langsam zur Aufklärung gelangen. durch eine Revolution wird vielleicht wohl ein Abfall von persönlichem Despotismus und gewinnsüchtiger oder herrschsüchtiger Bedrückung, aber niemals wahre Reform der Denkungsart zustande kommen; sondern neue Vorurteile werden ebensowohl als die alten zum Leitbande des gedankenlosen großen Haufens dienen.
Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen.






























































